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Unsere Abteilung - Zahlen und Fakten
Geschichte des Badmintonsports

ÜBER UNS

Unsere Geschichte

Im Jahre 1958 begann in der damaligen DDR das organisierte Spielen mit einem Federball. Der vielen bekannte Kurt Bittorf rief damals interessierte Blankenburger auf, eine Sektion Federball zu gründen. Erster Sektionsleiter wurde Giesbert Wohlgemuth, der mit einer Jugendmannschaft den Wettspielbetrieb im damaligen Bezirk Magdeburg aufnahm.

Die Blankenburger bekamen schon kurz nach ihrer Gründung Konkurrenz aus der Kreisstadt, dort wurde eine Sektion bei Motor Wernigerode gebildet. Über viele Jahre lieferten sich Vertretungen beider Vereine spannende Auseinandersetzungen.

Im März/April 1959 wurden die ersten Kreis- und Bezirksmeistertitel für Lok Blankenburg erkämpft, zu den erfolgreichsten Sportlern zählten damals Armin Thielert, Giesbert Wohlgemuth und Hannelore Kaczmarek. Weitere Jugenderfolge gab es in den nächsten Jahren bei Einzelturnieren und Meisterschaften u.a. 4. Platz um den FDJ - Pokal des Zentralrates der FDJ und 2. Platz bei der Zentralen Spartakiade der SV - Lokomotive im DDR-Maßstab.

Im Jahre 1961 kamen talentierte Jugendspieler erstmals in der Erwachsenenklasse zum Einsatz und es begann der unaufhaltsame Aufstieg der Mannschaft bis zur höchsten Spielklasse der DDR, der sogenannten Verbandsliga, Oberliga bzw. DDR-Liga. Der in Blankenburg ansgesiedelte Wolfgang Jurgk, der später Nationaltrainer der DDR wurde, formierte aus jungen Talenten eine leistungsstarke Mannschaft, so dass in den Blankenburger Turnhallen alle DDR-Spitzenmannschaften zum Wettkampf antreten mussten.

Stammspieler in den erfolgreichsten Jahren wurden Peter Kleefeld, Helmut Huch, Wolfgang Jurgk, Achim Rösler, Wolfgang Funcke bei den Männern und Erika Holzhausen, Christiane Koch, Eleonore Jurgk, Marita Kassau und Sibylle Ostermann bei den Frauen.

Neue Talente wie Fred Fiebig, Uwe Strauch, Christine Lapczyna, Udo Pietsch, Marion Beutin u. a. verstärkten immer wieder die 1. Mannschaft, die nun auch um den FDGB-Pokal sehr erfolgreich war. Bis Ende der 80er Jahre wurden über 70 Bezirksmeistertitel erkämpft.

Die erfolgreichsten Titelträger waren Helmut Huch (23x), Fred Fiebig (14x), Uwe Strauch sowie Armin Thielert, Peter Kleefeld, Eleonore Jurgk und Marion Beutin mit jeweils 7 Titelgewinnen im Einzel, Doppel bzw. Mixed. Den ersten DDR-Meistertitel holte Wolfgang Jurgk im Jahre 1967 bei den Senioren nach Blankenburg und im Jahre 1977 wurde Fred Fiebig DDR-Jugendmeister, er wurde mehrmals in die Nationahnannschaft berufen.
Marion Beutin erkämpfte zwei DDR-Studentemneistertitel im Jahre 1984. Helmut Huch war langjähriger DDR-Ranglistenspieler.

Viele ehemalige Aktive wie Sibylle Ostermann, Manfred Willner, Wolfgang Jurgk, Peter Kleefeld, Helmut Huch und Ulrike Brandtmann vertraten die Sektion in wichtigen Gremien als ehrenamtliche Sportfunktionäre des Federballverbandes.

In den 80iger Jahren wurde die Talentsichtung immer schwieriger, dennoch wurden Spitzenpositionen auf der Bezirksebene erkämpft.
Mit der politische Wende in Deutschland kommt es auch in der Sektion Federball, die sich in eine Abteilung Badminton umbenannte, zu einer Stagnation und Veränderungen. Erfreulich ist, dass der Federball- bzw. Badmintonsport bei dem SV Lok Blankenburg erhalten blieb. Der Mitgliederstamm in den 90er Jahren liegt bei rund 30 Mitgliedern. Während dieser Zeit wurde verstärkt auf den Breitensport gesetzt, so ist es nicht verwunderlich, dass die Abteilung nicht am regulären Spielbetrieb in Sachsen-Anhalt teilnahm. Ab dem Jahr 2002 hat die Abteilung wieder eine Mannschaft aufgestelt, um in der Bezirksliga zu spielen.

Einen Achtungserfolg erkärnpfte Jana Anders im Jahre 2001 mit dem 2. Platz bei den Deutschen Eisenbahnmeisterschaften und der Teilnahme bei den USIC- Europameisterschaften in Frankreich. Uwe Strauch, der aus der Blankenburger Abteilung hervorging und jetzt für Aschersleben spielt, erkämpfte in den Jahren 1990 bis 2002 insgesamt 41 Landesmeistertitel im Männer- und Seniorenbereich im Einzel, Doppel und Mixed.


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